Und jetzt Bruschetta…

Bruschetta, mein handzahmes Blumenhuhn ist tot.

Schon wieder musste ich eines meiner Hühner einschläfern lassen: Bruschetta, das kleine verrückte Blumenhuhn. So wie Helga und Grete war Bruschetta handzahm und saß gerne mal auf meinem Schoß um gefüttert zu werden. Es ist wie verhext, noch ein Huhn das sehr jung, mit eineinhalb Jahren sterben musste. Vermutlich hat sie sogenannte Schichteier in ihrer Bauchhöhle angesammelt. Erst als ihr Bauch sehr fest war und durchhing, habe ich es bemerkt. Auch zwei Tierärzte kamen nicht gleich darauf und dann war es zu spät. Hühner leiden still. Ich habe daraus gelernt, regelmäßig zu kontrollierten, ob die Bäuche meiner Hennen schön weich sind. Und ja – stutzig werden, wenn junge Hennen, länger nicht legen. Denn entdeckt man so etwas frühzeitig, könnte man das Huhn operieren und retten. Ich bin so traurig. Seit erstem Juli gibt es sie nicht mehr. Strazziella, hat sie letzten Tagen meist neben oder vor ihr gehockt und sie bewacht. Hühner fühlen mit. Und so suchte sie eine Zeit lang auch nach Bruschetta…

Nein, ich mag die Handy-Kamera nicht!

Bruschetta hatte einen ganz eigenen Charakter. Ihr war es egal, was die anderen Hühner von ihr dachten, da bin ich sicher. Als Kleinste sprang sie manchmal, wenn es einen Leckerbissen gab über die anderen hinweg und fing sich als rangniedriges Tier einige Schnabelpicker ein. aber das entmutigte sie nicht, eigentlich hatte sie das Zeug zur Chef-Henne, doch den Job machten Helga und Grete. Seit sie tot sind gibt es keine richtige Rangordnung mehr. Die Stripies Lilly & Lotte setzen sich aufgrund ihrer Größe beim Fressen meist durch, sind aber ansonsten verpeilt. Bruschetta aber war eine kleine Abenteurerin.

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